Kommentar zu den SuedLink- Fachgesprächen zwischen TenneT, TransnetBW und dem von ihnen beauftragten ARGE-Team mit Vertretern aus Ministerien, Fachbehörden und Verbänden

Es fanden die Fachgespräche vom 10.10. bis 03.11 2016 auf Landesebene in jeweils vier Arbeitsgruppen statt und die Ergebnisprotokolle liegen mittlerweile alle vor.
Die erste Gesprächsrunde war im April/Mai 2016 gewesen.

Was hat sich seitdem geändert?
• Niedersachsen ist in Niedersachsen Nord bzw. Süd aufgeteilt worden, damit u. a. die Reisewege zu den Treffen nicht ganz so lang sind
• Nordrhein-Westfalen ist ausgeschieden; es hat nicht eine SuedLink- Variante
• Thüringen ist hinzugekommen; es hat eine SuedLink- Variante erhalten

Die vier Arbeitsgruppen gliedern sich unverändert in:
AG 1 > Landesraumordnung, Verkehrsinfrastruktur
AG 2 > Natur- und Artenschutz, Forst, Jagd
AG 3 > Denkmalschutz, Gesundheit, Tourismus, Wohnen
AG 4 > Wasser, Boden, Landwirtschaft

Zu den Ergebnisprotokollen:
Ich habe alle Ergebnisprotokolle gesichtet und für mich als Sprecher der BI Jeinsen ist besonders erfreulich, dass in dieser Frühphase der Planung der Gedankenaustausch über mögliche oder real zu erwartende Probleme offensichtlich sehr intensiv ist und von den beiden Netzbetreibern ernst genommen wird. Lokale Gegebenheiten und die landwirtschaftlichen Bedenken werden ernst genommen und sollen berücksichtigt werden. Konkret werden wir das sehen, wenn die Antragsunterlagen im Frühjahr 2017 bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden.

Noch ein Satz zu den Info-Foren im November/Dezember entlang der geplanten SuedLink- Trasse:
Wir können erfreut feststellen, dass die ursprüngliche Forderung der BI Jeinsen vom 23. Februar 2014 für „ein konstruktives Mitwirken der Bürger/innen“ damit erfolgreich umgesetzt worden ist, denn das von TenneT veröffentliche Ergebnis mit über 5.000 Teilnehmern und dem Resultat von über 7.000 Hinweisen weist in diese Richtung.

Gert Bindernagel, Sprecher der BI Jeinsen