Die Beitrittslisten der BI liegen in vielen Warburger Geschäften aus.

Warburg (wrs) - Seit Monaten beschäftigen sich die Menschen in der Region mit der geplanten SuedLink-Stromtrasse durch den Kreis Höxter. Viele Bürger sehen dieses Großprojekt sehr kritisch und lehnen es ab. Aus diesem Anlass gründete sich am vor kurzem die Bürgerinitiative WarburgerLand. Die BI WarburgerLand hat nun in einer Pressemitteilung konkret Stellung zu ihren Zielen genommen. Die Bürgerinitiative betont deutlich, dass die Energiewende nötig ist für eine lebenswerte Zukunft und sie befürwortet die Nutzung und Weiterentwicklung regenerativer Energien, so wie es in der Region beispielhaft praktiziert wird.

Die BI fordert eine Planung der Energiewende besonders im menschen- aber auch im umweltverträglichen Maße. Die Berücksichtigung gesundheitlicher Risiken – also der direkte Schutz der Menschen – müsse dabei im Vordergrund stehen.
Die BI WarburgerLand will die Bürger im Warburger Land über die geplante SuedLink-Trasse informieren, aktiven Protest gegen eine Trassenführung durch den Kreis Höxter organisieren, politische Unterstützung für unsere Forderungen auf allen Ebenen einfordern, Transparenz im Planungsverfahren erkämpfen, Austausch und Abstimmung mit benachbarten Bürgerinitiativen und bundesweite Aktionen gegen die Stromtrasse unterstützen.
Insbesondere stellt die BI WarburgerLand die Sinnhaftigkeit der SuedLink-Trasse und ähnlicher Projekte in Frage. Stattdessen befürwortet die BI die Förderung innovativer regionaler Energieprojekte. Nur hier wird eine ehrliche Energiewende gesehen.
Wesentlichen Auswirkungen der Stromtrasse im Warburger Land seien unvorhersehbare gesundheitliche Risiken, weitere Einschnitte in die Landschaft und in biologische Systeme, Verschandelung des Desenberges als einzigartiges Wahrzeichen der Region, Lärmbelästigungen, Wettbewerbsnachteile durch Abwanderung von Arbeitskräften, Nachteile für den Tourismus und Entwertung von Grundbesitz. Die BI ruft die Bürger des Warburger Landes auf, sich über das SuedLink-Projekt zu informieren, darüber zu sprechen und dabei kritisch zu sein. Sie freut sich über Anregungen und konstruktive Kritik an ihrer Arbeit. Ein Beitritt ist möglich durch Unterschrift in einer Beitrittsliste oder online unter www.bi-warburgerland.de. Die Beitrittslisten liegen in vielen Warburger Geschäften aus. Es sind einige Aktionen geplant. Nähere Informationen dazu werden über den Internetauftritt sowie einen Mitglieder-Newsletter veröffentlicht.
Die Bürgerinitiative ist kein eingetragener Verein. Es werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Bürgerinitiative WarburgerLand wird vertreten durch einen Sprecherrat. Diesem Sprecherrat gehören an: Johannes Bialas (Dössel), Kornelia Böhlen (Warburg), Prof. Dr. Klaus David (Warburg), Ruben Emme (Warburg), Cornelia Emmerich (Dössel), Peter Ernst (Dössel), Hans-Peter Mohr (Dössel) und Horst Schnitzmeier (Warburg).

Artikel vom 10.7.2014; Quelle: dtoday.de
Foto: Heinz Wronker
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