Der erste Schritt ist getan: am Montag, 25.08.2014 haben sich zum ersten Mal kreisübergreifend Bürgerinitiativen gegen die Stromtrasse SuedLink in Warburg getroffen, dazu hat die Bürgerinitiative Warburger Land eingeladen.
Der Kreis erstreckt sich vom Weserbergland über den Kreis Höxter bis hin nach Fritzlar, Bad Emstal und Homberg.
Das Interesse war sehr gross, sich über Erfahrungen auszutauschen, Informationen weiterzugeben und gemeinsame Strategien aufzubauen.

Die Basis des gemeinsamen Handelns liegt in einem gemeinsamen Ziel:
Die 12 Bürgerinitiativen haben sich einstimmig gegen die geplante Stromtrasse SuedLink von Wilster nach Grafenrheinfeld ausgesprochen.
Die Bürgerinitiativen sind sich einig: “Ohne SuedLink zur Energiewende!“

Einige Wissenschaftler, Journalisten und Politiker wissen, dass die Stromtrasse SuedLink überflüssig ist.
„Im Norden werden die Energiequellen ausgebaut, im Süden wird Energie benötigt und in der Mitte sind die Looser“, so die Aussage von Dr. Neitzke - vom ECOLOG Institut für ökologische Forschung - der damit das Problem auf einer Gesundheit-Veranstaltung vom Kreis auf den Punkt brachte.
Der Ausbau der dezentralen Energie muss im Vordergrund stehen. Die Kürzungen für die regenerativen Energien in der EEG-Nouvelle sind kontra Energiewende und pro Energiekonzerne entschieden worden.
Es gibt heute neue Technologien, die erforscht werden, wir die Anwendung von Power to Gas, die Speichertechnik oder die Raumenergie.
Die Förderung dieser Technologien sind von der Regierung nicht gewollt und finden somit keine Förderung. Minister Gabriel ist überzeugt davon, dass wir keine Energiespeicher benötigen. Die  Bürgerinitiativen würden gerne zu seiner Wissenserweiterung beitragen.
Es handelt sich bei SuedLink um ein bundes- und europapolitisch gewolltes Projekt - die Politiker reden von einer europäischen multiterminalen Lösung.
Die Zeiten, in denen die Politiker beschliessen, entscheiden und handeln können über die Köpfe der Bürger hinweg, sind vorbei.Die Bürger sind nicht nur wach, sondern hellwach!
Je mehr die Bürgerinitiativen sich in die Materie einarbeiten, desto grösser wird ihr Wissen und und um so ausgebreiteter ihr Protest.
Die Bürgerinitiativen entlang der Stromtrasse SuedLink schliessen sich in Form einer Bundesvereinigung der Bürgerinitiativen zusammen. Sie wollen die Bevölkerung wachrütteln, Informationen verbreiten und die Bürger zum Protest aufrufen.

„Wir kämpfen mit allen legalen Mitteln gemeinsam für eine vernünftige Energiewende und gegen das Projekt SuedLink“!